Marode und ohne Geräte: OB Geisel wird zum Spielplatz-Schreck

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Marode und ohne Geräte: OB Geisel wird zum Spielplatz-Schreck

26.04.2019 | Andreas Hartnigk

Düsseldorf ist eine stark wachsende Stadt, mit vielen neuen Familien und kleinen Kindern. Für sie sind Freizeitangebote vor der Haustür, vor allem Spielplätze, sehr wichtig. „Umso ärgerlicher, dass SPD-Oberbürgermeister Geisel Flächen zum Spielen oder Toben plattmacht oder verfallen lässt“, kritisiert Ratsherr Andreas Hartnigk.

So geschehen in Urdenbach: zuerst auf dem Josef-Kürten-Platz und aktuell an der Petersstraße. Dort hat die Verwaltung mehrere Tischtennisplatten entfernt und beide Spielplätze anschließend dem Erdboden gleichgemacht. „OB Geisels MitarbKinderspielplatz Petersstraßeeiterinnen und Mitarbeiter haben ganze Arbeit geleistet“, wettert Hartnigk.

Der CDU-Politiker, zuständig für den Stadtteil Urdenbach, nahm das nicht hin. Nach seiner Beschwerde beim städtischen Gartenamt lenkte die Verwaltung ein. Nun soll zumindest der Spielplatz an der Petersstraße wieder aufgebaut und mit neuen Geräten weitergeführt werden.

Freuen kann sich Hartnigk aber nur bedingt: „An vielen Stellen in dieser Stadt werden kaputte Bänke, Schaukeln, Rutschen und Sandkästen nicht ersetzt. Da diese Spielplätze für Eltern und Kinder dann keine Spiel- und Aufenthaltsqualität mehr bieten, verwahrlosen sie oder werden für Trinkgelage missbraucht.“

Als besonders frech empfindet Hartnigk, dass ein Spielplatz wie an der Petersstraße klammheimlich von OB Geisels Verwaltung aufgegeben wird. „Hierüber entscheiden immer noch die politischen Gremien. Alleingänge dieser Art schaden der Familienstadt und müssen unterbleiben.“